Unterwegs mit Jesus!

Unterwegs mit Jesus!

Götzen

Unterwegs mit Jesus!Posted by Jesus-Fan ein Mitglied der FCG-Lindau Fri, May 18, 2018 09:36:12
2. Mose 32, 31.32 "Sie haben sich Götter von Gold gemacht. Vergib ihnen doch ihre Sünde."
Mose war auf einem Berg, um Gott zu begegnen und neue Weisungen zu empfangen. Den Israeliten wurde das Warten auf ihren Anführer zu lang. Sie machten sich ein goldenes Kalb und verehrten es.
In unserer westlichen Welt machen wir uns üblicherweise keine solchen Götter. Wir haben andere Götter: Schönheit, Klugheit, Reichtum, Ruhm, Macht, Anerkennung, Heilmethoden, Ärzte, Erfolg... Im Prinzip alles, was uns wichtiger ist als Gott; alles, von dem wir mehr Hilfe erwarten als von Gott. Auch ich lasse mich ab und zu von einem dieser Götter verführen. Bitte vergib mir, Herr!



In wen vertraue ich

Unterwegs mit Jesus!Posted by Jesus-Fan ein Mitglied der FCG-Lindau Thu, May 10, 2018 06:57:37
Jesaja 30, 15 "Denn so spricht Gott, der Herr, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden, im Stille sein und im Vertrauen läge eure Stärke."
Hier im Kapitel 30 geht es darum, dass Israel bedrängt wird. Sie suchen Hilfe bei einem anderen Volk, den Ägyptern. Der Herr sagt ihnen, dass das ihr Verderben sein wird. Sie sollen Hilfe bei IHM suchen.
Ich suche auch manchmal Hilfe bei Menschen, anstatt erst einmal Gott zu fragen, was ich tun soll. Es ist gut, auf den Herrn zu schauen. Manchmal helfen auch Menschen, aber zuerst soll ich auf GOTT schauen und mich von IHM führen lassen.

Warten auf den Geist Gottes!

Unterwegs mit Jesus!Posted by Jesus-Fan ein Mitglied der FCG-Lindau Wed, May 02, 2018 23:35:01

Komisch, ich bin krank, aber trotzdem total gut drauf! Normalerweise bin ich total depri, wenn ich krank bin. Dann grüble ich über alles mögliche nach und das zieht mich runter. Dieses Mal ist es anders. Gott berührt mich seit Tagen so sehr! Es ist, als ob sich in meinem Geist Schleusen geöffnet haben, durch die Gottes lebendiges Wasser fließt.

Das erinnert mich an die Begebenheiten am Teich Betesda zu Jesu Zeiten. Dort warteten Kranke darauf, dass der Geist Gottes das Wasser bewegte. Derjenige, der es dann zuerst schaffte, ins Wasser zu gelangen, wurde geheilt. Jesus heilte einen Kranken, der niemanden hatte, der ihn ins Wasser bringen konnte. (nachlesbar in Johannes 5, 2-9)

Manchmal muss man einige Zeit auf Gottes Wirken, Seine Berührung, warten. Aber dann ist sie gewaltig!



Herrlichkeit!

Unterwegs mit Jesus!Posted by Jesus-Fan ein Mitglied der FCG-Lindau Wed, May 02, 2018 23:34:18

Römer 8, 30c “...Und weil er sie (die Gläubigen) für gerecht erklärt hat, hat er ihnen auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben.”

Merke ich, dass ich Anteil an SEINER Herrlichkeit habe? Wie merke ich das?

Ja, auf jeden Fall merke ich das. Manchmal, wenn ich dem HERRN mit Liedern mein Lob bringe, spüre ich eine übernatürliche Kraft, die mich durchflutet und alles um mich herum, alles, was auf Erden ist, unwichtig erscheinen lässt. Manchmal, wenn ich Menschen begegne, tiefe Gespräche habe, wunderbare Erlebnisse, merke ich, wie ich tief drinnen berührt bin. Ich spüre es in meinem Geist und in meinen Gefühlen. Es ist nicht von dieser Welt. Ich habe Anteil an SEINER Herrlichkeit. Das fühlt sich komplett anders an als menschliche Freude. Es ist etwas ewiges darin spürbar.



Ich lasse meine Tochter los!

Unterwegs mit Jesus!Posted by Jesus-Fan ein Mitglied der FCG-Lindau Wed, May 02, 2018 23:33:27

Heute wird meine Tochter 18 Jahre alt.

Das ist ein Wendepunkt, nicht nur für sie, auch für mich als Mutter. Ich musste sie während der letzten 18 Jahre schon immer wieder los lassen. Der Abnabelungsprozess begann dann vor etlichen Jahren als sie ein Teenager wurde. Heute ist sie nach unseren Gesetzen erwachsen: voll geschäftsfähig, allerdings noch nicht voll strafmündig. Sie kann alles in eigener Verantwortung regeln.

Die letzten 18 Jahre war sie eine Leihgabe vom Herrn. Wir durften sie begleiten, beeinflussen, Freud und Leid mit ihr teilen. Ich weiß jetzt, wie es Gott dem Vater mit uns, seinen Kindern geht. Man leidet sehr, wenn es dem Kind nicht gut geht; mehr, als wenn es einem selbst nicht gut geht! Vor allen Dingen leidet man, wenn man meint, das Kind würde einen falschen Weg einschlagen. Wichtig ist, es zu einem mündigen Menschen zu erziehen, der selbst Entscheidungen treffen kann. Man hat kein Anrecht darauf, dass einem die Entscheidungen gefallen.

Heute gebe ich die Leihgabe zurück an ihren Schöpfer; und vertraue darauf, wie auch schon in den letzten 18 Jahren, dass ER sie in SEINEN allmächtigen, starken, liebenden. barmherzigen und bewahrenden Händen hält.

Danke Herr, für dieses wunderbare Geschöpf! Danke, dass ich sie 18 Jahre lang begleiten durfte.



Ich fühle mich frei!

Unterwegs mit Jesus!Posted by Jesus-Fan ein Mitglied der FCG-Lindau Wed, May 02, 2018 23:32:33

Am Freitag in der früh bin ich zusammen geklappt. Krank. Kann nicht zur Arbeit. Dabei gäbe es dort so vieles zu erledigen! Warum lässt Gott das zu? Ich bete. Die Krankheit muss weichen - in Jesu Namen.

Dann wird mir klar: Ich brauche eine Auszeit. Ich war mal wieder wie der Hamster im Laufrad, ohne jede Chance auszusteigen:

- auf der Arbeit immer weniger Leute, immer mehr zu tun - wie überall halt! Ich bin zu pflichtbewusst, fühle mich für alles verantwortlich. Gott hat mich so gemacht, aber übertreiben muss manˋs halt auch nicht!

- Jeder erteilt mir Aufträge: meine morgen erwachsene Tochter, meine syrischen Nachbarn…

- die Zwänge; Dinge, die man tun muss in diesem Leben: Steuererklärung, sonst kriegt man kein Geld; Beihilfeanträge, sonst kriegt man kein Geld; Wohnung putzen, sonst fühlt man sich nicht wohl (auch, wenn man keine Kraft mehr hat)...

Meine Gedanken kreisen zusätzlich um alle diese Dinge. In meiner Zeit mit Jesus am Morgen kann ich sie auch immer schlechter los lassen. Noch nicht mal der Sonntagsgottesdienst verschafft mir mehr Befreiung von all dem Ganzen.

Also denkt Jesus sich “Ich muss sie daraus holen, sonst geht sie mir kaputt”. Wennˋs nicht anders geht. é voila: Bauchweh, Kopfweh, Schwindel; und eine Ärztin, die sagt, ich müsste mich richtig auskurieren und mich deshalb eine Woche krank schreibt.

Erst bin ich geknickt. Ich kann doch nicht alle im Stich lassen, die von mir etwas verlangen! Das geht doch nicht.

Aber der HERR meint, die kämen auch ohne mich klar! Der hat manchmal Vorstellungen!

Und ER begegnet mir, wie ER mir schon lange nicht mehr begegnen konnte, weil ich einfach nicht den Kopf für IHN hatte. ER begegnet mir als liebender, barmherziger GOTT, der mich von allen Verpflichtungen befreit. ER gibt mir wieder Luft zum Atmen! Schluss mit Hamster im Laufrad. Ab und zu muss ich aussteigen. Ich merke, wie meine Antennen sich wieder ganz auf IHN ausrichten. Ich kann IHN wieder mit dem Herzen hören. ER ist da. ER bestimmt mein Leben, nicht das Hamsterrad.

Dann bekomme ich plötzlich eine neue Vision: Ich mache einen Blog, in dem ich meine Gedanken, Erlebnisse, Erkenntnisse niederschreibe.

Und hier ist die erste:

Eph. 2, 10b “...Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das vorbereitete auszuführen.” Die erste Frage, die mir in den Sinn kommt ist folgende: Woher weiß ich, was GOTT für mich vorbereitet hat? Ich habe oft Zweifel, ob das, was ich tue, Gottes Wille ist. Da kommt mir die Bibelstelle: “Meine Schafe hören meine Stimme”. Das sagt Jesus in Joh. 10, 27. ER muss es ja wissen! Bin ich sein Schaf? Ja, definitiv! Vor gut 30 Jahren habe ich IHM mein Leben übergeben, habe vor IHM kapituliert und IHM die Herrschaft in meinem Leben übertragen. Also höre ich seine Stimme. So einfach ist das. Wir machen es halt manchmal viel zu kompliziert!

Danke, Herr. Das ist sehr entspannend! Das Leben kann so einfach sein!

Darüber hinaus gibt es noch andere Bibelstellen, die mich ermutigen, einfach vorwärts zu gehen, ohne mir allzu viele Gedanken zu machen:

“Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt” - Mt. 28,20 - Die letzten Worte Jesu im Matthäus Evangelium!

“Hätte ich Flügel und könnte mich wie die Morgenröte niederlassen am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich leiten, ja, deine rechte Hand würde mich halten!” Ps. 139, 9.10